Montag, 30. Mai 2011

Buchthema Mai/Juni

Bine und Caro (die lesende Minderheit) haben als Buchthema Mai/Juni vorgegeben ein Buch mit Eigennamen zu lesen.

Ich hatte mir einige Bücher rausgesucht wie Lucien oder Damian. Leider hab ich die Bücher nicht kurzfristig bekommen, da ich mich wieder nicht entscheiden konnte.
Als meine Lektüre aber zu Ende ging mußte ja nun was anderes her und da begegnete mir Herr Roos (Das zweite Leben des Herrn Roos).

Ante Valdemar Roos, 59 Jahre alt, ist der absolute Langweiler: grau, unauffällig, in zweiter Ehe mit Alice verheiratet, seit mehr als zwanzig Jahren als Ingenieur in einer Firma beschäftigt, die mittlerweile nur noch Thermoskannen herstellt. Valdemar Roos ist unzufrieden mit sich und seinem gesamten Leben, weiß aber keinen Ausweg aus seiner Situation. Eines Tage gewinnt er im Toto, das er seit dem Tod seines Vaters spielt. Er erzählt niemanden von seinem Gewinn. Er richtet ein neues Konto ein, kündigt seinen Job und kauft eine kleine Kate im Wald. Er beginnt ein Doppelleben und fährt jeden Morgen statt zur Arbeit in sein abgelegener Häuschen. Bald schon trifft er Anna. Sie ist ein junges Mädchen um die zwanzig und hat sich in der Kate versteckt, nach dem sie aus einem Heim für junge Drogenabhängige ausgerissen ist und nun verzweifelt nach einer Bleibe sucht. Ante Valdemar Roos ist Anna nicht böse und läßt sie in seinem Haus wohnen. Annas Exfreund sucht Anna und erfährt von der Kate und stört die Idylle - und Inspektor Barbarotti hat einen Mordfall. Inspektor Barbarotti und seine Kollegin Eva Backman sind irgendwie von diesem Fall und dem Leben von Herrn Roos fasziniert und arbeiten an der Lösung des Falls.


Das eine Geschichte über einen langweiligen Menschen, der von seiner ersten Frau als "Schluck lauwarmes Wasser" und von seiner zweiten Frau als Möbelstück bezeichnet wird, so spannend sein kann, hätte ich nicht erwartet.

Das Buch war zeitweilig etwas langatmig. Ich fand es trotzdem spannend und ich wollte natürlich wissen wie es ausgeht.

Mein Fazit: Hakan Nesser hat schon bessere Bücher geschrieben. Das kann ich nicht anders sagen. Dennoch ist das Buch m. E. lesenswert, aber kein unbedingtes "Muss".

LG Evelyn

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