Mittwoch, 30. Mai 2012

Stillstand?

Hier gibt es keinen Stillstand.
Aber alles geht im Moment wesentlich langsamer voran.
Ich kann mich nicht so recht aufraffen, etwas zu nähen.
Somit male und nähe ich nur mittwochs, wenn ich zum Malkurs oder Nähkränzchen gehe.
Meinen Rock habe ich bis auf Knopflöcher und Knöpfe fertig. Bisher hab ich noch nicht die richtigen Knöpfe gefunden. Geht Euch das auch manchmal so?
Den Rock, den ich aus meinem "Japan-Buch" genäht habe, werde ich in den nächsten Tagen präsentieren.
Es ist kein direktes kreatives Tief, aber alles dümpelt so dahin. Leider auch mein Blog. Irgendwie fehlt mir momentan die nötige Motivation.

Heute gibt es mal wieder ein Foto von meinem neuesten gemalten Werk.

Acryl auf Leinwand 70 x 50 cm.
Die Farben sind lasierend aufgetragen. Und das dauert länger, als ich geplant habe. Die Farben müssen aber immer erst trocknen bis die nächste Schicht aufgetragen werden kann. Im Prinzip ist es Aquarellmalerei mit Acrylfarben.
Schade, die Farben kommen nicht so gut raus auf diesen Fotos.

Jetzt bekomme ich schon wieder Fernweh.
Das muss warten. Die Ferien sind aber schon fast in Sichtweite.
Bis dahin kann ich noch ein wenig an dem Bild und meinen Nähprojekten arbeiten (oder dümpeln lassen).

Liebe Grüße
Evelyn


Dienstag, 29. Mai 2012

Was Sie über das Ertrinken wissen sollten - Ein wichtiger Beitrag

Diesen Beitrag habe ich auf Facebook entdeckt. Ich finde diesen Artikel interessant und vor allen Dingen sehr sehr wichtig. Ich bin der Meinung, jeder sollte sich diesen Artikel gut durchlesen und im Kopf behalten. Er kann Leben retten.

Was Sie über das Ertrinken wissen sollten, um die Gefahr rechtzeitig zu erkennen.


In Deutschland sterben jährlich mehr als 400 Menschen durch Ertrinken. Das Erschreckende hierbei ist, dass die Betroffenen in vielen Fällen von anderen Badegästen beobachtet werden – aber nicht, weil Sie ratlos sind, sondern weil Sie die Situation falsch einschätzen und keine Ahnung haben, dass sich diese Person gerade in einer lebensgefährlichen Situation befindet. Denn entgegen der Annahme, dass ertrinkende Personen durch lautes Geschrei und Gewinke auf sich aufmerksam machen wollen, passiert genau das Gegenteil: Ertrinken sieht nicht nach Ertrinken aus! Kein panisches Gestrampel, keine Schreie.
Mario Vittone, Rettungshubschrauberpilot und Rettungsschwimmer der U.S. Coast Guard, kann auf eine langjährige Erfahrung zurückblicken und hat schon unzähligen Menschen das Leben gerettet. In seinem Artikel “Drowning Doesn´t Look Like Drowning” schildert er das Phänomen des Ertrinkens und hat damit für viel Aufsehen gesorgt.
Der nachfolgende Artikel ist eine Übersetzung aus dem Original.

Der leise Tod des Ertrinkens

Als der Kapitän voll bekleidet von Board sprang und durch das Wasser lief, irritierte er die anderen Badegäste, die im Wasser schwammen. “Nicht, dass er jetzt denkt, du ertrinkst”, sagte der Mann zu seiner Frau, da sie sich kurze Zeit zuvor mit Wasser bespritzt und geschrien hatten. “Was macht er hier?!”, fragte die Frau leicht gereizt ihren Mann. “Es geht uns gut!”, rief der Mann dem Kapitän zu. Aber der Kapitän ließ sich nicht aufhalten. Er schwamm unnachgiebig an dem Pärchen vorbei und schrie nur kurz “Weg da!”. Denn direkt hinter ihnen, nur wenige Meter entfernt, war die neunjährige Tochter gerade dabei zu ertrinken. Der Kapitän kam in allerletzter Sekunde. Das Mädchen fing an zu weinen und schluchzte: “Papa!”.
Woher wusste der Kapitän aus so vielen Metern Entfernung, dass die Tochter gerade dabei war zu ertrinken und sowohl Mutter als auch Vater dies aus weniger als drei Metern nicht erkennen konnten?
Der Kapitän ist ein ehemaliger Rettungsschwimmer der Küstenwache und hat durch eine fachliche Ausbildung gelernt, die Gefahren des Ertrinkens rechtzeitig zu erkennen. Und nein, wenn jemand ertrinkt, dann wird nicht, wie es oft im Fernsehen gezeigt wird, wild geschrien und gewunken.
Sie sollten sicherstellen, dass Sie die Anzeichen des Ertrinkens erkennen. Denn bis die neunjährige Tochter mit letzter Kraft “Papa” sagte, hatte sie nicht einen Ton von sich gegeben. Das Ertrinken ist fast immer ein ruhiger und wortloser Vorgang. In der Realität wird selten gewunken, geschrien oder wie wild gestrampelt.
Das, was Menschen tun, um tatsächliches oder vermeintliches Ertrinken zu verhindern, hat Dr. Francesco A. Pia die instinktive Reaktion (The Instinctive Drowning Response) genannt. Es gibt kein Geschrei, kein Gespritze und kein Gewinke. Überdenken Sie Folgendes: Der Tod durch Ertrinken ist der zweithäufigste Unfalltod (nach Verkehrsunfällen) bei Kindern bis zu einem Alter von 15 Jahren. Auch im nächsten Jahr werden wieder Kinder ertrinken. Etwa die Hälfte wird in einer Entfernung von nicht mehr als 20 Metern von einem Elternteil ertrinken. Und in 10% dieser Fälle wird ein Erwachsener sogar zusehen und keine Ahnung davon haben, was da gerade geschieht. Ertrinken sieht nicht aus wie ertrinken!

Auf folgende Anzeichen müssen Sie beim Baden achten

Dr. Pia erläuterte die instinktive Reaktion auf das Ertrinken in einem Artikel im Coast Guard´s On Scene Magazine:
1. In den meisten Fällen sind ertrinkende Menschen physiologisch nicht dazu fähig, Hilfe zu rufen. Da das Atmungssystem auf das Atmen ausgelegt ist und die Sprache die zweite/überlagerte Funktion darstellt, muss zunächst die Atmung sichergestellt werden, bevor die Sprachfunktion stattfinden kann.
2. Da sich der Mund beim Ertrinken unter der Wasseroberfläche befindet und nur kurzeitig wieder aus dem Wasser auftaucht, ist die Zeit für das Ausatmen, Einatmen und für einen Hilferuf zu kurz. Sobald sich der Mund einer ertrinkenden Person über der Wasseroberfläche befindet, wird schnell ausgeatmet und wieder eingeatmet, bevor der Kopf wieder unter Wasser abtaucht.
3. Ein herbeiwinken ist nicht möglich. Die Arme werden instinktiv seitlich ausgestreckt und von oben auf die Wasseroberfläche gedrückt. Diese Schutzfunktion soll den Körper über der Wasseroberfläche halten, um weiter Atmen zu können.
4. Eine bewusste Steuerung der Arme ist bei einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken nicht möglich. Ertrinkende Menschen sind aus physiologischer Sicht nicht dazu fähig, das Ertrinken durch bewusste und gesteuerte Bewegungen abzuwenden. Ein Winken nach Hilfe ist also nicht möglich.
5. Während der Dauer des Ertrinkens befindet sich der Körper aufrecht im Wasser. In der Regel können sich Ertrinkende nur 20 bis 60 Sekunden an der Wasseroberfläche halten, bevor sie untergehen. Nicht viel Zeit für einen Rettungsschwimmer.
Selbstverständlich befindet sich eine Person, die schreiend und winkend um Hilfe ruft, in einer ernsthaften Situation. Anders als beim tatsächlichen Ertrinken, können sich die betroffenen Personen an Ihrer eigenen Rettung beteiligen und z.B. nach Rettungsleinen oder -ringen greifen. Dieser Zustand wird als Wassernotsituation bezeichnet. Eine Wassernotsituation muss nicht zwangsläufig vor einer instinktiven Reaktion auf das Ertrinken auftreten.

Weitere wichtige Anzeichen des Ertrinkens

strong>Sie sollten unbedingt auf folgende Anzeichen des Ertrinkens achten:
* Der Kopf ist nach hinten geneigt und unter Wasser. Der Mund befindet sich auf einer Höhe mit der Wasseroberfläche
* Die Augen sind glasig und leer
* Die Augen sind geschlossen
* Die Haaren hängen vor Stirn und/oder den Augen
* Der Körper befindet sich vertikal im Wasser – die Beine werden nicht bewegt
* Der Ertrinkende beschleunigt die Atmung und kämpft nach Luft
* Die Betroffene Person unternimmt den Versuch zu schwimmen, kommt aber nicht voran
* Es wird versucht sich auf den Rücken zu drehen.
Sollte also ein Rettungsschwimmer plötzlich ins Wasser laufen und es sieht für Sie so aus, als wäre alles in Ordnung, dann täuschen Sie sich nicht. Der einfachste Hinweis des Ertrinkens wirkt nicht immer so, als würde jemand ertrinken. Seien Sie also vorsichtig. Wenn Sie sicher gehen wollen, dann fragen Sie die betreffende Person: “Geht es dir gut? Brauchst du Hilfe?”. Erhalten Sie eine Antwort, dann scheint es der Person wirklich gut zu gehen. Wenn nicht, dann bleiben Ihnen nur wenige Sekunden, um ihn zu retten.
Und noch ein Hinweis für alle Eltern: Kinder, die im Wasser spielen, sind laut und machen Lärm. Sollte es still werden, dann sollten Sie nachschauen, weshalb.
Quelle: Hier finden Sie die Experten von Nordsee24.de mit dem spannenden Artikel über Ertrinken.

Aufgeräumt!

Wir haben aufgeräumt und heute ist Sperrmüll.

Im Zuge dieser Aufräumaktion haben wir auch endlich zwei Kinderfahrräder und Tretroller bei ebay eingestellt. Wer Interesse hat schaut doch einfach mal vorbei. Die Bildunterschriften sind auch gleichzeitig die Links.

Puky Kinderrad 12"Zoll

Puky Kinderrad 16"Zoll

Puky Roller ocean-blue

Puky Roller rot

Viele Grüße
Evelyn

Mittwoch, 2. Mai 2012

Tanoshii - Japanisch schneidern

Japanisch schneidern!

Comtesse Popesslya und ich und MIZOAL sowie viele andere auch, haben es vorgemacht. Es hat mir einfach nur gefallen.
Dann kam auch noch der neue Blog "Tanoshii - Japanisch schneidern". Eine ganz tolle Idee von Comtesse Popess, lya und ich sowie MIZOAL und sage den dreien auf diesem Weg mal ein ganz herzliches Dankeschön für diesen schönen Blog.

Tja, anfangs hab ich nur auf den diversen Blogs gestöbert. Dann hab ich mir die eine oder andere Buchempfehlung angesehen. Immer wieder geguckt und wieder verworfen. Eines schönes Tages sah ich bei Etsy.com diesen Rock! Und das Buch mußte ich dann unbedingt haben.


Den Rock habe ich noch nicht fertig.
Es kamen andere Projekte dazwischen und die hatten Vorrang.

Mein erstes japanische Modell wurde aber nicht der Rock. Sondern diese Bluse:

Die Bluse kann in zwei Varianten genäht werden. Einmal ohne und einmal mit einer Art Stehkragen. Die Anleitung, natürlich in Japanisch, war ohne jeglicher Japanisch-Kenntnisse gut zu lesen. Jeder einzelne Schritt war sehr gut bebildert.












Die Bluse ist gut gelungen. Was mir nicht gefällt, ist dass der Bereich der Knopfleiste irgendwie absteht und ich absolut nicht weiß, woran es liegt. Vielleicht die falsche Einlage? Keine Ahnung.
Aber es ist sicher nicht die letzte Bluse dieser Art, die ich nähe. Auch die anderen Modelle sind ausgefallen und nachahmungsbedürftig.

Zunächst aber muss ich den Rock fertig stellen. Und dann kommt auch mal ein Foto am lebenden Modell. Bis dahin bewundere ich aber erst mal noch alles, was so am MMM entstanden ist.

Bis dahin
Liebe Grüße
Evelyn